SD-1 MINISPORT TECHNISCHE DATEN

                                                                                                 

Rumpf                                                                                                               Holz-Gitter-Struktur vorherrschend aus Profil 15x15 mm, mit Sperrholz 0,8-3 mm beplankt. Der Pilotensitz ist in einem Winkel von 40° nach hinten geneigt, und so bietet er genug Platz auch für einen 185 cm großen Piloten. Kabinenhöhe kann auch für größere Piloten modifiziert werden. Innere Kabinenschulterbreite ist 54 cm. Unterhalb den Pilotknien ist ein Sperrholztunnel, in dem sich die Buchsen der Flügelbolzen befinden. Hier sind auch die oberen Scharniere der Fahrwerkbeine befestigt. Der Gepäckraum mit dem Inhalt von 40 l ist hinter dem abnehmbaren Rückenstützesitz. Die CFK Cockpithaube mit einem 2 mm dicken Polycarbonatschild wird zur Seite geöffnet und kann gesperrt sein. Die Belüftung wird durch den NACA Eingang auf der Seite der Cockpithaube gewährleistet.


Flügel

Der geteilte Flügel mit dem Profil Ribblet GA 37U-A315 hat einen Verbundstoffhauptholm mit CFK Gurten, auf dem Rippen aus extrudiertem PS-Schaum angeklebt sind. Er ist mit einem 1 mm dicken Sperrholz beplankt. Die Randbögen sind aus dem PS-Schaum mit der GFK-Haut. Das Gewicht der Flügelhälfte einschließlich Lack ist 1
2 kg. Die Flügel werden mit dem Rumpf mit Holmstummeln durch zwei horizontale Bolzen verbunden und auf zwei Bolzen hängen die Hilfsholme. Die Flaperonen sind selbstanschließend bei der Montage. Die Demontage der Flügeln dauert ungefähr 5 Minuten und die Montage 10 Minuten
.


Leitwerk
Das Leitwerk ist in der T-form. Die Pendel-Höhenruder mit dem anti-servo Tab hat ein statisches Gleichgewicht, das in dem Rumpf platziert ist. Das Design ist ähnlich wie bei dem Flügel - auf dem Verbundstoffholm mit CFK-Gurten sind Rippen aus PS-Schaum geklebt und das Ganze ist mit 0,8 mm Sperrholz beplankt. Die Federtrimmung ist unter dem Pilotensitz. Bei der Demontage des Höhenleitwerkes sind zuerst die Stangen mit dem anti-servo Tab und den Steuern auszuschließen und dann die Bolzen zu entfernen. Der Flossenholm hat Gurten und Scharniere mit Höhenleitwerk von CFK hergestellt.

Fahrwerk
Es hat die Spornradanordnung. Die Hauptfahrwerkbeine haben einen kreisförmigen Querschnitt und sind vom pultrudierten GFK hergestellt. Die 300x100 Räder haben mechanische Trommelbremsen, die differential beim Fersen aktiviert werden können. Das steuerbare Spornrad mit dem 100 mm Durchmesser ist mit dem GFK-Feder verbunden.


Steuerung
Die Steuerung der Flaperonen und des Höhenleitwerkes wird mit Stangen ausgeführt. Der Flaperonenmixer ist unter dem Pilotensitz. Die Rudersteuerung ist mit Seilen ausgeführt.


Antrieb
Der Prototypflugzeug ist mit einem modifizierten Trabant Motor mit einem direkt befestigten Propeller 120x70 getrieben. Für SD-1 ist ein Trabant-Motor aufgrund seiner Robustheit, Verbrauch, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit bei einer ordentlichen Instandhaltung eine gute Wahl.


Die Serienflugzeuge werden bis jetzt von Triebwerken Hirth F-33, F-23 und B & S Vanguard 22 PS getrieben. Es ist möglich, einen Aggregat mit der Leistung im Bereich 22-50 PS bis 40 kg Gewicht zu benutzen. Dieses Kriterium erfüllt zum Beispiel Hirth 2702, Simonini Victor 1, 2SI 460 F, 1/2 VW usw.


Brennstoff Installation
Der  Integraltank mit einem Volumen von 28 l ist hinter dem Brandschott platziert und ist als GFK/PVC-Schaumsandwich hergestellt.


Elektrische Installation
 Das Netz ist batteriebetrieben. Das Aufladen ist durch Alternator gewährleistet. Für den GPS-Anschluss kann unter das Instrumentenbrett die 12 V-Steckdose eingebaut werden.


Instrumente
  Das Flugzeug ist mit den Grundinstrumenten ausgestattet- Fahrtmesser, Höhenmesser, Kompass, Libelle und Variometer. Zur Motorüberwachung dient der Drehzahlmesser kombiniert mit dem Zylinderkopf- Thermometer und der Instrument Abgastemperaturanzeige. Im Instrumentbrett ist Platz für ein VHF-Sprechfunkgerät mit der Rundnorm Ø57 mm.  Die Antenne ist in die Zelle gebaut. Der Transponder kann in die Halterung auf dem Boden der Kabine sein.


Rettungssystem
Das Prototypflugzeug ist mit dem Rettungssystem GRS 3/270 ausgefürt. Der Container ist an der Cockpitwand hinter dem Pilotenrücken montiert. Die Vorderseile sind mit oberen Scharnieren des Motorträgers verbunden. Das Hilfsseil ist mit der Cockpitwand verbunden.

   In den Serienflugzeugen können auch Junkers Profly Magnum 300, BRS und andere Systeme verwendetwerden. Bei der Verwendung von einem leichten Motor kann das Rettungssystem an das Brandschott in einen Stahlbehälter montiert werden. Es ist möglich, ein Flugzeug auch ohne Rettungssystem zu bauen.

  Technische daten:   

 Spannweite   6,0 m  
 Länge  4,35 m 
 Höhe  1,23 m
 Flügelfläche  6,0 m2  
 Leergewicht*  110 kg
 MTOM  240 kg
 Zuladung*  130 kg 
 Maximal piloten gewicht  105 kg
 Tankvolumen  28 l 
 Motorleistung**  28 k
 Verbrauch**  6 l/h    
 VS  78 km/h
 VSO  63 km/h
 VA  156 km/h
 VReise***( bei 5000 Touren)  155 km/h
 Vmax ***  190 km/h
 VNE  210 km/h  
 Steigrate auf Meereshöhe bei MTOM***   3 m/s
 Zulässiges Lastvielfaches  +4/-2 g

*gültig für Motor Hirth F-33 AS, ohne Rettungssystem                                          **Motor Hirth F-33 AS                                                                                           *** mit Motor Hirth F-33 AS und Propeller 120x95 

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